Häufige Fragen

Weshalb braucht es eine Sicherheitsprüfung?

Elektrischen Installationen nützen sich – wie alle anderen Gebrauchsgegenstände auch – mit der Zeit ab. Deshalb schreibt das Gesetz eine regelmässige Prüfung aller elektrischen Installationen durch neutrale Fachleute vor. Durch Kontrollen und Messungen werden Gefahrenstellen rechtzeitig entdeckt und eliminiert. Ohne diese Prüfung kann es zu Bränden oder Unfällen kommen.

 

Wer ist für den Sicherheitsnachweis verantwortlich?

Für die Sicherheit von elektrischen Installationen sind die Eigentümer verantwortlich. Sie erhalten von der zuständigen Netzbetreiberin (Elektrizitätswerk) eine Aufforderung, innerhalb der Frist von sechs Monaten einen Sicherheitznachweis zu erbringen. Zum Beispiel durch das KEST.

 

Wann muss die Sicherheitsprüfung durchgeführt werden?

Die Sicherheitsprüfung wird ein erstes Mal bei der Erstellung von Installationen und danach periodisch durchgeführt. Wie oft diese Prüfung durchgeführt werden muss, finden Sie unter Kontrollperioden.

 

Dürfen Laien selber Hausinstallationen erstellen?

Grundsätzlich dürfen nur Fachleute Hausinstallationen vornehmen. Mit einer Ausnahme: An einphasigen Stromkreisen (230 Volt), die durch Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter, 30 mA) geschützt sind, dürfen in selbst bewohnten Räumen auch Laien arbeiten. Die Installation muss aber anschließend durch eine Fachperson  geprüft werden. Bspw.durch das KEST.

 

Was bringt ein Fehlerstromschutzschalter RCD (auch FI genannt)?

FI-Schutzschalter stoppen einen fehlerhaften Stromfluss (z.B. über den menschlichen Körper) innerhalb von 0,3 Sekunden. Diese Maßnahme kann lebensrettend sein. Zudem können Fehlerstromschutzschalter Elektrobrände verhindern.


FI-Schutzschalter (RCD)

In vielen älteren, nicht renovierten Liegenschaften fehlen die FI-Schutzschalter. Ein nachträglicher Einbau ist sehr empfehlenswert. Fragen Sie unsere Berater.


Strom im Badezimmer

Bedienen Sie nie von der Badewanne oder von der Dusche aus elektrische Geräte. Das kann lebensgefährlich sein. Wer in der Badewanne nicht aufs Radiohören verzichten will, kann batteriebetriebene, ausgesteckte Geräte verwenden.


Strom in der Küche

Reinigen Sie nie Elektrogeräte unter fließendem Wasser.


Strom im Freien

Gehen Sie im Freien nie Barfuß, wenn Sie mit Elektrogeräten arbeiten (Rasen mähen, Sägen, Bohren etc.). Betreiben Sie die Geräte über FI-Schutzschalter RCD (im Handel sind mobile FI-Sicherheits-Steckdosen erhältlich). Tragen Sie Gummistiefel oder Schuhe mit Gummisohlen.


Stecker und Steckdosen

Manipulationen an Steckern und Steckdosen können lebensgefährlich sein. Ziehen Sie für eine sichere Elektroinstallation immer einen Fachmann bei.

News

PUBLIKATIONEN

19.12.13

Demnächst in der RZ RHONE ZEITUNG
Das KEST veröffentlicht im 2014 einige interessante Artikel zum Thema Elektrokontrollen und Sicherheit.

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BAKOM NEWS

18.12.13

Ab dem Jahr 2013 dürfen Funkmikrophone im Frequenzbereich von 789-823 MHz und 832-862 MHz nicht mehr verwendet werden. Diese Frequenzbänder werden der neuen Generation Mobilfunknetze...

Falls Sie solche Anlagen betreiben helfen wir Ihnen gerne bei der Problemlösung.

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KURSE

18.12.11

Schauen Sie sich unsere Kursangebote an. Es gibt für jeden etwas zu lernen. Ort, Datum und Zeit bestimmen Sie. Verlangen Sie eine Unverbindliche Offerte. Wir freuen uns.

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